Was Frauen mit ihren Brüsten tun, wenn sie sie wirklich lieben

Was Frauen mit ihren Brüsten tun, wenn sie sie wirklich lieben

Mein Busen war ein Witz. Einer wie ihn die Sufis, Zenmönche oder Osho erzählten. Einer der alles beinhaltet, was einen wirklich großartigen Witz ausmacht. Beginnend damit, dass ich mich vehement dagegen gesträubt habe, die tiefere Botschaft anzunehmen.
Inhaltsverzeichnis

Warum manche Frauen ihre Brüste nicht mögen

Es war beim Schulsport in der Garderobe. Dort war es, als ich meinen Busen erstmals verglich und gnadenloses befand: Meine Brüste sind zu klein. Ungenügend. Ich schmecke heute noch das bittere Gefühl, das sich damals in mir breit machte.

Richtig abgeschrieben habe ich meinen Busen, als mir meine Mutter beim Einkauf von Unterwäsche erklärte, bei solch kleinem Busen bräuchte ich keinen BH. Ihr war gar nicht klar, wie sehr ich ihn brauchte…

Aber der Gipfel war in der Entbindungsklinik, als mir die Schwester meinen Sohn anlegen wollte und mir mit einem mitleidigen Blick erklärte: „So wird das nichts.“

Bei einem guten Witz trifft die Pointe, einem Pfeil gleich, den Weg ins Schwarze, Deinem wunden Punkt. Das schmerzt. Tut weh.

„Das erlösende Lachen – und das Weinen – das Annehmen und Genießen und die neue Sicht auf die Welt kamen bei mir mit den Wechseljahren. Der Zeit, die uns Frauen mutig werden lassen, Türen zu öffnen für Wandel.“
Birgit Faschinger-Reitsam

Wie sich Brüste in den Wechseljahren verändern

Doch lass uns erst noch einen Blick darauf werfen, wie sich die Wechseljahre aus medizinisch-anatomischer Sicht auf unsere Brüste auswirken.

So wundert sich manche Frau darüber, dass ihre Brustwarzen größer und dunkler werden. Unangenehmer ist ein Spannen oder sogar Schmerz in den Brüsten, dies wird im Fachjargon als Mastodynie bezeichnet. Manche Frauen freuen sich, andere sind entsetzt, wenn der Busen wächst. Ich wäre begeistert, gehöre jedoch zu den Frauen, bei denen Brüste und Brustwarzen berührungsempfindlicher werden.

Und woher kommt das? All diese Symptome stehen in Verbindung mit dem hormonellen Ungleichgewicht in den Wechseljahren: Langsamer Rückgang des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen und schnellerer Rückgang des Gelbkörperhormons Progesteron, dessen Produktion nach der Menopause ganz eingestellt wird. Und das wirkt sich unangenehm aus, denn Progesteron verhindert Wassereinlagerungen, wohingegen Östrogen Wassereinlagerungen fördert und damit so manche Frau zur nächstgrößeren Körbchengröße greifen lässt.

Nach und nach verändert sich auch das Brustgewebe selbst. Drüsen bilden sich zurück und gutartige Knötchen (Zysten) entstehen. Davon kann ich ein Lied singen. Der Titel dazu: Mastopathie. Zysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Blasen. Auch die Zyste selbst kann schmerzhaft sein, wenn sie prall gefüllt ist. Mittels Ultraschalluntersuchung kann Deine Frauenärztin feststellen, ob sie mit Gewebswasser oder Blut gefüllt ist. Um sicher zu gehen, dass es sich wirklich um gutartige Knötchen handelt, wird deshalb regelmäßige Mammographie und natürlich auch die Selbstuntersuchung empfohlen.

Deinen Busen lieben lernen

Sich außerhalb einer Selbstuntersuchung am Busen sanft zu berühren, sich gar eine ausgedehnte Brustmassage zu schenken, kommt vielen Frauen nicht in den Sinn. Ich weiß das, weil ich mich mit Frauen unterhalte, neugierig bin und genau wissen will, wohin uns das führt. Ich weiß das, weil es bei mir nicht anders war. Und es führt uns keineswegs ins Glück.

„Um uns in unserem Körper zu Hause zu fühlen, müssen wir uns mit ihm befassen – wortwörtlich – Hand anlegen und heute geht es an den Busen.“ Birgit Faschinger-Reitsam

Die Brust beleben

Die einfachste Möglichkeit, in Kontakt mit Deinen Brüsten zu kommen, ist die Brustatmung. Auch diesen Begriff darfst Du gerne wörtlich nehmen. Tief durch die Nippel in Deine Brust zu atmen und dann mit einem Seufzer der Erleichterung alle Schwere zu entlassen ist ein Geschenk. Ein Geschenk, dass wir annehmen dürfen, obwohl es eigentlich an die Lunge adressiert ist. Luft ist viel mehr als nur Sauerstoff, sie ist Lebensenergie und die können wir bewusst nutzen, um unsere Brüste zu erwecken. Und mehr noch: In unserem Brustgewebe sind Anspannungen und vielleicht Trauer gespeichert. Wir sprechen von einem Stein auf der Brust, einem Engegefühl. Auch dies kannst Du mit Deinem Atem erlösen.

Tröpfle ätherisches Öl auf Deine Handflächen, halte sie Dir vor die Nase und atme tief durch Nase und Brüste ein. Beim Ausatmen kannst Du all den angestauten Stress mit einem Seufzer der Erleichterung von Dir abfallen lassen.

Ein Herz für den Busen

Wenn Du schöne Brüste haben willst – und glaube mir – jede Brust ist schön, ist es weise, in eine edle Sonnenbrille zu investieren.

Warum das, willst Du wissen? Weil Du – vorausgesetzt, Du trägst die Brille im Haar als Schmuck – nicht versucht bist in den Boden zu kucken. Du wirst unweigerlich eine stolze, königliche Haltung einnehmen. Und dies ist eine Voraussetzung für einen schönen Busen. Und wenn Du noch hadern solltest mit meiner Behauptung, jeder Busen sei schön, dann habe ich drei Tipps für Dich:

  1. Höre auf, Deinen Busen mit einem anderen zu vergleichen. Schon gar nicht mit Brüsten, die Du in den Medien siehst. Mit Photoshop kann jede Brust geliftet und optimiert werden. Fall darauf nicht herein.
  2. Dies ist ein Geheimtipp, den ich mir von Goethe geliehen habe: „Schönheit liegt im Auge des Betrachters.“ Wenn Dich das noch nicht erreicht, dann gönne Dir ein paar Stunden Aktzeichnen und Du wirst Deinen Blick auf die Welt ändern.
  3. „Schönheit kommt von Herzen.“ Und ist es nicht wunder-bar, dass Dein Herz Deinen Busen mit jedem Pulsschlag küsst?

Verweilen wir noch einen köstlichen Moment bei diesem Gedanken.

Lege Deine Hände sanft auf deine Brüste und werde Dir gewahr, dass du damit dein Herzzentrum aktivierst. Lass zu, dass die Liebe deines Herzens durch deine Brüste strömt und deine Hände beschenkt. Genieße dieses Wechselspiel zwischen Schenken und Empfangen. Mach dies beim Einschlafen und morgens, bevor du aufstehst. Dies wirkt sich nicht nur körperlich positiv auf Dich aus. Sei gespannt.

Brüste wollen berührt – nicht angefasst werden

Ähnlich wie wir uns selbst verschließen, wenn wir gefühllos angefasst werden, mag es auch unser Busen nicht, wenn man sich ihm besitzergreifend nähert. Unsere Brüste genießen es, wenn sie verehrt werden. War Dir das bewusst? Wenn Du auf sie hörst, werden sie Dir genau mitteilen, welche Art von Berührungen ihnen gefällt und wann nach einer sanften Annäherung vielleicht ein festerer Griff gut tut.

Reibe Deine Hände wohlig warm und lege sie sanft auf Deinen Busen. In der Mitte Deiner Handflächen ist jeweils ein wichtiger Energiepunkt. Instinktiv nutzen wir diesen Punkt, wenn wir die Hand auf eine schmerzende Stelle halten. Mit etwas Übung wirst du nicht nur die Wärme und Energie Deiner Hände im Busen spüren, Du wirst beobachten, dass dein Busen mit deinen Händen kommuniziert. Mach das mindestens so lange, bis Du tief seufzen musst.

Lerne Deine Brüste lieben

Wenn Du diese Übung in deinen Alltag einbaust, wirst Du Dich dadurch nicht nur tief entspannen lernen, Deine Hände werden „wissen“ wie Deine Brüste oder andere Teile Deines wundervollen Körpers berührt werden wollen.

Sprich mit Deinen Brüsten

„Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust.“ (Goethe)

Rede mit Deinen Brüsten. Frage sie nach ihrer Meinung, beispielsweise, wenn Du Dich nicht für einen BH entscheiden kannst. Raunt Dir da ein freches Teufelchen zu, Dich für den sexy roten Bra zu entscheiden oder leihst Du Dein Gehör dem schüchternen Engelchen, das mit dem unscheinbar weißen BH auf der sicheren Seite sein will. Will das Teufelchen nackt schwimmen oder setzt sich das Engelchen durch und Du fühlst dich im Bikini wohler.

Lass Dich von beiden Stimmen inspirieren:

Erfreue Dich an einer wilden Wackelpartie mit nacktem Busen oder beim Bauchtanz mit einem Brustshimmy. Und sanft kannst Du Deinen Busen wiegen und in den Händen halten und von innen her Kontakt aufnehmen. Suche Dir jeweils die passende Musik dazu.

Der richtige BH

Apropos Büstenhalter. Wusstest Du, dass 80% aller Frauen unpassende BHs tragen? Lass Dich in einem Fachgeschäft oder bei einer Brafitterin beraten. Das ist nicht nur ein besonderes Einkaufserlebnis, Du bekommst auch handfeste Tipps. Mir hat eine engagierte Verkäuferin augenzwinkernd gezeigt, wie ich meinen Busen nicht gedankenlos in die BH-Körbchen wegpacken, sondern ihn wirkungsvoll in Szene rücken kann.

Mal davon abgesehen, dass eine Investition in ansprechende Dessous ein Akt der Selbstliebe ist, vermeidest Du durch einen wirklich passenden BH, dass Dein Brustgewebe eingeschnürt wird. Gerade in den Wechseljahren und durch die Hormonumstellung in der Menopause verändern sich unsere Brüste häufig. Deshalb ist es wichtig, dass Dein BH gut sitzt, Deinem Busen Halt gibt und nicht zu viel Gewicht über die Träger auf die Schultern geladen wird.

Bewege Dich auch bewusst öfter Mal ohne BH und spüre den Unterschied. Was macht das mit Dir? Auf einen BH zu verzichten macht uns auch gedanklich freier. Erinnere Dich an die wilden 68er, als Frauen ihre Büstenhalter verbrannten oder in wilder Fahrt aus dem Autofenster warfen.

Unterziehe Deine Büstenhalter einer Inspektion. Ist da ein BH, der Deinem Busen nicht gerecht wird? Ihn nicht ziert? Ihm keine Energie gibt? Dann wirf dieses Teil feierlich in den Müll und sage Deinem Busen: „Du hast Besseres verdient.“

Ein wacher Busen verleiht einer Frau Macht

Frauen, die beginnen, ihren wundervollen Körper zu schätzen und sich an ihm zu erfreuen, lassen sich immer weniger gefallen. Ist doch so!

Denn wenn Du beginnst, Dich freudvoller in Deinem Körper zu bewegen, erhöhst Du Deine Lebensenergie und dann wendest Du Dich ab von Dingen, Menschen oder Situationen, die Dich schwächen.

Schau Dir nur alte italienische Filme an, in denen Mamas mit bebendem Busen eine Horde Halbwüchsiger zur Ordnung rufen.

Inspirieren lassen kannst Du Dich auch von unseren französischen Nachbarinnen, die kokett den BH unter der Bluse hervorblitzen lassen. Sie setzten ihre Erotik ganz selbstverständlich ein.

Frauen hingegen, die ihre Sexualität und ihren Körper verstecken, wenden dafür ungeahnt viel Energie auf. Energie, die ihnen im Alltag fehlt. Beobachte doch in den nächsten Tagen andere Frauen. Ziehen sie ihre Schultern hoch? Fallen sie in einen Rundrücken? Verschränken sie dabei die Arme? Allesamt Haltungen, die nicht nur den Busen verstecken, sondern zudem müde machen und defensiv erscheinen lassen.

Wenn Dir diese Mechanismen klar sind, kannst Du durch eine bewusste und königinnenhafte Haltung nicht nur Dir selbst einen Gefallen tun. Durch Dein Beispiel ziehst Du unweigerlich andere Frauen mit.

Ganz praktisch kannst Du Dich mit der Timerfunktion auf Deinem Handy oder mit einem Post It erinnern, täglich drei Mal Dich und andere Frauen in ihre Größe zu bringen.

Den Busen befreien

Indem Du Deinem Busen wohlwollend Aufmerksamkeit schenkst, ziehst Du auch einen Schlussstrich unter die Einschränkungen, die Frauen über viele, viele Generationen erfahren mussten. Dies unter anderem, indem ihnen die Brüste mittels Bleiplatten, Fischbeinkorsetts und Lederschnürungen eingedämmt und flachgedrückt wurden. Eine Form, wie das Patriarchat weibliche Macht unterbunden und weggedrückt hat. Nun, wir können die bis heute im Gewebe gespeicherten Erinnerungen erlösen.

Ein weiterer Artikel unserer Gastautorin zum Thema Brüste trägt den schönen Titel Wacher Busen – Wacher Geist – sehr lesenswert!

Eine Frau, die ihren Körper schätzt, setzt nicht nur lieblosen oder unbeholfenen Übergriffen ein Ende, sie weiß, was sich ihr Körper wünscht und was sich gut anfühlt. Deshalb folgt sie der alten Weisheit: Nur das, was frau sich selbst zu geben wert ist, kann sie auch empfangen. Ja, wir dürfen unverschämt zurückholen, was unser ist. Dazu gehört auch die Lust am Busen.

Und was mich betrifft: Ich habe viele Jahre gebraucht, bis ich den Witz begriffen habe. Die Pointe hat mich getroffen, einem Pfeil gleich auf dem Weg ins Schwarze, dem wunden Punkt. Und ja, es schmerzt und ja, es tut weh. Ich war ungeübt im Empfangen derlei Botschaften. Habe mich verschlossen und gemauert. Habe den Witz für blöde erklärt. Für ausgemachten Unsinn. Und habe gelitten, bis sich in einem unvorhergesehenen Moment der Erkenntnis ein Lachen bahnbrach.

Heute ich lade Dich ein, es mir nachzutun: Reiß Deine Mauern ein, mit denen Du Dich vermeintlich schützen willst. Lass es zu, wenn Dir nach Weinen ist oder nach Lachen. Am besten beides – gleichzeitig. Und nach einer Weile, wenn Lachen und Weinen verebbt und Du geläutert und erschöpft loslässt, bleibt eine besonnene Freude in Dir und eine neue Sicht auf die Welt und Deinen wundervollen Körper.

Lass uns gern an Deinen Gedanken und Erfahrungen teilhaben – wir freuen uns auf Deinen Kommentar.

Genussvolle Grüße,

Birgit

PS: Zwei Empfehlungen aus der Feder der Autorin dieses Artikels Birgit Faschinger-Reitsam möchten wir noch ergänzen: Das herrliche Buch „Das Leben schmecken – Weiblichkeit ist kostbar“ und zum humorvollen und effektiven Auflösen undienlicher Glaubenssätze: „Schuhrakel – Wege in die weibliche Kraft.“ Ein Kartenset mit Begleitbuch.

Bildnachweis (von oben): depositphotos.com @ Svetography @ atelierknox

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Birgit Faschinger-Reitsam
Birgit Faschinger-Reitsam

Birgit Faschinger-Reitsam ist Autorin, Bodycoach und bloggt als Draufgängerin über Themen, die Frauen bewegen. Sie möchte erreichen, dass Frauen sich mehr spüren. Nicht nur im Liebesspiel, beim Sport oder erst dann, wenn der Körper schmerzhaft auf sich aufmerksam macht. Dies macht uns nicht nur leistungsfähiger, kraftvoller und gesünder, sondern vor allem auch attraktiver – und zwar in jeder Hinsicht. Wenn wir zu uns stehen, werden wir magnetisch für all das, was uns am Herzen liegt. draufgaengerin.de

Birgit Faschinger-Reitsam
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Birgit Faschinger-Reitsam ist Autorin, Bodycoach und bloggt als Draufgängerin über Themen, die Frauen bewegen. Sie möchte erreichen, dass Frauen sich mehr spüren. Nicht nur im Liebesspiel, beim Sport oder erst dann, wenn der Körper schmerzhaft auf sich aufmerksam macht. Dies macht uns nicht nur leistungsfähiger, kraftvoller und gesünder, sondern vor allem auch attraktiver – und zwar in jeder Hinsicht. Wenn wir zu uns stehen, werden wir magnetisch für all das, was uns am Herzen liegt. draufgaengerin.de

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

3 Gedanken zu „Was Frauen mit ihren Brüsten tun, wenn sie sie wirklich lieben“

  1. Der Artikel ist wirklich klasse geschrieben und vor allem das Thema Haltung einnehmen und damit bewahren ist wirklich richtig und vor allem wichtig.
    Ich persönlich ermutige Frauen in meinem Bekannten und Freundeskreis, ihre Brust so anzunehmen, wie sie ist.
    Das ist bis zu einer gewissen Körbchengröße auch wichtig.
    Aber es gibt auch die andere Seite, eine sehr leidvolle.
    Ich hatte das Pech, dass ich unglaublich an Brustwachstum zulegte in den letzten Jahren. Konfektion 36 bei knappen 1,70m / Cupgröße inzwischen bei D.
    Mit 30 Jahren war ich bei B (!!!)
    300 Euros in Wäschegeschäften habe ich liegen lassen in der Hoffnung, dass meine Rückenschmerzen durch diese Last besser werden.
    Sport wurde in den letzten 2 Jahren immer schmerzhafter, trotz Triumph u.co.
    Allesamt ware es gut sitzende Bh´s – nur leider machte mein Rücken, genauer gesagt mein Trapezmuskel (trotz Reitsport und Yoga) immer schlapper.
    Hier hilft mir leider „Haltung einnehmen“ nicht mehr, deshalb verfasse ich diesen Kommentar.
    Zu schmerzhaft, zu schwer ! Inzwischen gehe ich einmal pro Woche zum massieren und einrenken, mein Gyn sagte, dass dies so durchaus öfter vorkommt.
    Einzige Lösung :
    Ich werde in nicht allzulanger Zeit eine Verkleinerung vornehmen lassen.
    Über das plötzlich auftretende Wachstum der Brüste in der Menopause wird wenig geschrieben.
    Was das bedeutet, wenn Frau sich damit konfrontiert sieht, trotz Sport, kleiner Konfektionsgröße, ein riesengroßes Leid kann das sein.

    Deshalb meine Message :

    Liebt eure kleinen Brüste und seid froh, sie zu haben !

    Antworten
  2. Ich habe in jungen Jahren kein richtiges Brustwachstum gehabt, bis Mitte 30 war ich karg und rippig vorn. Bis mir klar wurde, dass ich immer schon seelische Beschränkung und Last körperlich ausgedrückt habe. In der flachen Brust lag unendlich viel Trauer, ungehört und weggedrückt. Es dauerte Jahre, das loszulassen und jetzt in den Wechseljahren lösen sich hormonell bedingt noch viel mehr Blockaden. Was irre anstrengend ist und zu einer Depression führt, ich habe durch den sprunghaften Abfall von Progesteron gerade arg zu kämpfen. Aber es muss raus und weg und die Kraft dazu muss frau erst einmal aufbringen. Das Licht am Horizont kann ich sehen und die Idee, gut mit dem eigenen Körper umzugehen in dieser heiklen Zeit, hilft wirklich.

    Antworten
  3. Mir war lange nicht bewusst, dass es wirklich manche Frauen gibt, die ihre Brüste nicht mögen. Ich habe meine Brüste schon immer geliebt. Sie nehmen einen großen Teil meiner Sexualität ein. Meine Brüste sind bei mir von allen meinen Körperstellen die empfindlichsten und sinnlichsten. Ich dachte als Kind/Teenager immer, dass das bei allen anderen Frauen auch so wäre. Es tut mir immer so leid, wenn ich in Zeitschriften oder im Internet lese, dass Frauen oder junge Mädchen ihre Brüste nicht mögen oder sogar hassen, oder sich sogar freiwillig einer Brustamputation unterziehen. Diese sog. Top surgery’s sind wohl gerade ganz im Kommen. Ich wünschte, die könnten fühlen was ich fühle. An alle Frauen: „liebt euren Körper und seid gut zu ihm.“ Berührt ihn, streichelt ihn und sagt ihm auch mal „Danke“.

    Antworten

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