3 einfache Übungen für mehr Power im Alltag

3 einfache Übungen für mehr Power im Alltag

"Akku leer? Was sind Deine größten Energiefresser?" habe ich vor einiger Zeit in unserer Community gefragt. Ständig leere Akkus sind offensichtlich ein Thema, das viele von uns betrifft. Denn diese Frage hat große Resonanz ausgelöst.

Nach dem, was Ihr schreibt, ist einer der Energiefresser No. 1 der fehlende oder auch schlechte Schlaf. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich zumeist tatsächlich um ganz typisch hormonell bedingte Schlafstörungen. Für diese Nächte und natürlich die Tage danach gibt es kein Patentrezept, aber viele Ansätze und Ideen, was helfen kann. Meine besten Tipps gegen Einschlaf- und Durchschlafprobleme habe ich in diesem Artikel aufgeschrieben:

Wenn die Nacht um drei zu Ende ist. Schick Deine Lemonnights in die Wüste!

Was Ihr noch als Energieräuber wahrnehmt, ist der eigene Perfektionsanspruch. Ich musste sehr schmunzeln, denn auch den kenne ich nur zu gut. Lassen wir ihn heute einfach gemeinsam los, es wird uns verdammt gut tun!

Auch sehr interessant ist die Wahrnehmung, dass die hormonbedingten Stimmungsschwankungen sehr anstrengend sein können. Sogar für uns selbst… Und ja, der Lichtmangel im Winter.

Vielen herzlichen Dank, dass Ihr Eure Energieräuber mit uns geteilt habt. Heute möchte ich Dir drei Tipps geben, wie Du Deinen Energiehaushalt durch kleine Dinge im Alltag aktiv positiv beeinflussen kannst. Wie Du gleich sehen wirst, bin ich ein großer Fan von praktischem Training, denn jede bewusst durchgeführte Übung bringt Dich weiter. Davon bin ich überzeugt. Viel Freude mit diesen Übungen:

  1. Atempause – im wahrsten Sinne des Wortes
    Eben mal schnell, allen Ansprüchen gerecht werden, besonders dem eigenen Perfektions- und Für-alle-immer-sofort-Dasein-Anspruch. Wenn das Hamsterrad zu schnell wird, wenn die Geschwindigkeit Dir die Schweißperlen auf die Stirn treibt oder Dein Herz rasen lässt. Höre auf Deine innere Stimme und mach diese Übung:
    STOPP!
    Unterbrich, was Du gerade tust.
    Schließe Deine Augen.
    Mach Dir bewusst: Wie atmest Du gerade?
    Atme tief und bewusst in Deinen Bauch. Langsam. Spüre die Ruhe in Dir. Nur eine Minute.
    Schenke Dir eine Minute Aufmerksamkeit. Täglich mehrmals.
  2. Achtsamkeitsübung – Apfelgenuss
    Das ist eine Übung aus der Achtsamkeitslehre. Sie ist ein wahres Multitalent, denn sie hilft Dir nicht nur beim Entschleunigen des Alltags. Sie schenkt Dir bewussten Genuss, Du wirst dankbarer für frisches, einfaches Essen und Du kannst durch die Portion wertvoller Vitalstoffe sogar Dein Nachmittagstief eliminieren, wenn Du Dir diesen Genuss zur richtigen Tageszeit gönnst. Bereite Dir einen Apfel (oder ähnliches Obst) vor. Wasche ihn und schneide ihn Dir auf, wenn Du magst. Vielleicht bereitest Du Dir auch einen ganzen Obstteller vor. Setz Dich an den Tisch und nimm das erste Stück Obst in den Mund. Jetzt schließ die Augen und konzentrier Dich auf den Geschmack, den Geruch und die Konsistenz Deiner Nahrung, auf das Erlebnis des Kauens und Schluckens. Stück für Stück. Wenn Du das täglich machst, wirst Du merken, wie das Essen eine ganz neue Bedeutung für Dich gewinnt. Und Du gibst Deinem Körper Vitamine und Mineralstoffe, die er jetzt in den Wechseljahren so dringend braucht.
    Guten Appetit!
  3. Phantasiereise – Wir holen uns den Frühling
    In Regionen wie hier in Norddeutschland, in denen im Winter kein Schnee liegt, ist diese Jahreszeit oft über weite Strecken trist und grau. Das wirkt sich auch auf Deine Stimmung und Deine Energie aus. Dein Körper geht zwar nicht in den Winterschlaf, aber will zumindest einen Gang runter schalten, um Energie zu sparen. Ich lade Dich herzlich ein auf eine kleine Reise in einen frühlingshaften schönen Wald. Hol Dir dazu eine Matte oder ähnliche Unterlage, auf der Du gut auf dem Boden liegen kannst. Schicke die Kinder zum Spielen, schalte das Radio aus. Sorg dafür, dass Du ungestört bist. Und nun – gute Reise!

Klick hier, um die Audiodatei anzuhören:

Haben Dir die drei kleinen Übungen gefallen? Schreib uns gern im Kommentar, welche Du am liebsten magst.

Herzlichst, Deine Gela

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

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