Lustlos und abgeschlagen? Diese Tipps schaffen Abhilfe!

Es gibt wohl kaum einen Menschen, der sich nicht hin und wieder lustlos und abgeschlagen fühlt. Unser Alltag ist in der Regel von Stress geprägt. Arbeit, Familie, Haushalt und Einkauf sorgen dafür, dass wir täglich unzählige Dinge unter einen Hut bringen müssen. Finden wir endlich einmal die Zeit, etwas zu unternehmen, was uns wirklich Spaß macht, können wir uns nicht dazu aufraffen. Antriebslosigkeit sowie Schlappheit führen dazu, dass wir in den eigenen vier Wänden bleiben und den Tag im Bett oder auf der Couch verbringen.

Ursachen der Antriebslosigkeit

Mediziner teilen die Auslöser in zwei Hauptkategorien ein: psychische und körperliche (physische) Ursachen, die es in unzähligen Variationen gibt.

Physische Ursachen für Antriebslosigkeit

  • fehlende Kraft und Ausdauer – Bewegungsmangel löst oft Antriebslosigkeit aus. Durch mangelnde Forderung unseres Körpers erschlaffen die Muskeln, infolge dessen verlieren wir Kraft und Ausdauer.
  • Mangel an Vitamin D – Bekommen wir zu wenig Sonnenlicht ab, kann unser Körper Vitamin D nicht selbst herstellen – er fährt seinen Energiehaushalt zurück.
  • Mangel an Nährstoffen – Zu Schlappheit und Lustlosigkeit führt gleichfalls ein Mangel an Vitamin B12, Jod sowie Eisen. Schau Dir dazu unsere Serie „Gut versorgt im Wechsel“ auf unserem Youtubekanal an.
  • Schilddrüsenerkrankung – Leistungsfähigkeit nimmt ab.
  • Wechseljahre Hitzewallungen lassen die Herzfrequenz ansteigen und sorgen für eine vermehrte Ausschüttung der Stressbotenstoffe.

Psychische Ursachen für Lust- und Antriebslosigkeit

Einer der häufigsten Auslöser für ein abgeschlagenes und lustloses Empfinden ist Stress, der oft sowohl im Berufs- als auch Privatleben an der Tagesordnung steht.

Dauerhafte Überforderung führt zu dem Wunsch nach Ruhe und Entspannung, eine Pause einzulegen oder nach unendlich viel Schlaf – das Gefühl der Antriebslosigkeit macht sich breit.

Eine lang andauernde Stressbelastung endet oft in einem Burnout-Syndrom, das Betroffenen jede Motivation nimmt.

Wer allgemein über sein Leben frustriert ist, verfügt nur selten über die nötigen Energien, sich selbst in Schwung zu bringen. Vielmehr zieht man sich zurück und sieht weder einen Sinn daran etwas zu ändern noch irgendein Ziel. Menschen mit derartigen Frustrationen empfinden dadurch meist Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit. Depressive Verstimmungen sind in den Wechseljahren gar nicht selten.

Alkohol- und Drogenkonsum können ebenfalls für fehlende Antriebskraft sorgen. Zunächst lösen sie Glücksgefühle aus, zumindest für eine kurze Zeit. Problematisch ist jedoch, dass uns aus diesem Grund der Ansporn fehlt, Glücksempfinden auf einem anderen Weg zu erreichen. Drogen, beispielsweise Ecstasy, gaukeln uns Energien vor, die jedoch ausschließlich im Rauschzustand vorhanden sind. Alkohol hingegen betäubt unsere Sinne auf Dauer, macht uns müde und schlapp.

Was wir selbst gegen Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit tun können

Uns stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, Abgeschlagenheit zu vermeiden bzw. zu bekämpfen.

Tipp 1: Stressgefühle verringern

Stress gänzlich auszuweichen, ist nicht immer möglich. Wichtig ist, zu lernen, besser damit umzugehen. Eine gute Strukturierung des Berufs- und Privatlebens ist ebenso wichtig wie sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Darüber hinaus sollte Wert auf regelmäßige Entspannung gelegt werden. Viele Menschen berichten von guten Erfahrungen mit CBD-Öl. Cannabidiol, das keine psychoaktive Wirkung besitzt, ist an der Regulierung der körpereigenen Adrenalin-Ausschüttung beteiligt und kann die Freisetzung des Stresshormons Cortisol deutlich verringern. Da sich die im Handel befindlichen Mittel beispielsweise im Wirkstoffgehalt unterscheiden, empfiehlt es sich, einen CBD Öl Tropfen Test hinzuzuziehen. So erhält man einen guten Überblick, der hilfreich bei der Auswahl des individuell passenden Produkts sein kann.

Tipp 2: Schlafqualität verbessern

Während es große Differenzen beim persönlichen Schlafbedürfnis eines jeden Menschen gibt, ist für alle eine gute Schlafqualität von größter Wichtigkeit. Nur in den Tiefschlafphasen regenerieren sich Körper und Seele ausreichend. Viele Berufstätige können nach einem stressigen Arbeitstag nicht abschalten. Außerdem führen Fernsehen und das Checken von E-Mails kurz vor der Nachtruhe dazu, dass unser Körper auf wach programmiert wird – Einschlafprobleme sind die Folge. Grundsätzlich haben solche Geräte im Schlafzimmer nichts zu suchen. Auf das weit verbreitete Glas Rotwein zur abendlichen Entspannung sollte gleichfalls verzichtet werden. Denn selbst geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen die Schlafqualität. Weiterhin sind störende Außeneinflüsse wie zum Beispiel Lärm und Licht zu vermeiden.

Tipp 3: Bewegung an frischer Luft

Es muss nicht unbedingt voller sportlicher Einsatz sein, um unseren Körper und damit auch die Seele fit zu halten. Um gegen Abgeschlagenheit vorzugehen, reicht regelmäßige moderate Bewegung aus. Ärzte empfehlen, dass der Puls einmal täglich auf 130 Schläge in der Minute gesteigert werden sollte. Wichtig ist, dass Untrainierte mit kleineren Bewegungseinheiten beginnen, nach und nach werden sie gesteigert. Kleine körperliche Betätigungen in den Alltag einzubauen, ist nicht schwer:

  • wenn möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren oder zu Fuß gehen
  • Aufzug links liegen lassen und Treppen steigen
  • in der Mittagspause, nach Feierabend und am Wochenende einen Spaziergang machen

auftanken
Pixabay.com © MabelAmber CCO Public Domain
Ein geruhsamer Spaziergang in schönster Naturlandschaft hilft, Energien zu tanken.

Tipp 4: Bewusste Ernährung

Frische, nährstoffreiche Lebensmittel helfen Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit gar nicht erst aufkommen zu lassen. Vor allem Vitamin B12 und Eisen sorgen für einen gut funktionierenden Energiestoffwechsel. Letzteres findet sich in hoher Menge in Fleischprodukten. Vegetarier können unter anderem auf Hülsenfrüchte, darunter Bohnen, Erbsen und Linsen, zurückgreifen. Als bester Vitamin B12-Lieferant gilt Kalbsleber. Aber auch in Austern, Kaviar, Lachs, Forelle sowie Thunfisch ist es enthalten, ebenso in Kuhmilch.

Neben der Lebensmittelauswahl spielt auch der Zeitpunkt, an dem die Mahlzeiten genossen werden, eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Energiereiche Nährstoffe morgens, leicht verdauliche Kost am Abend, bestenfalls nicht später als vier Stunden vor dem Nachtschlaf. Während gebratene, frittierte und fetthaltige Speisen abends vermieden werden sollten, sind beispielsweise Fisch, gekochter Reis sowie gedünstetes Gemüse die richtige Wahl. Wer sich für belegte Brote entscheidet, achtet am besten auf einen fettarmen Belag wie beispielsweise Kräuterquark.

Viele weitere Tipps findest Du immer wieder hier bei uns im Magazin.

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

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