Wie Du mehr Leben in Dein Leben bringst

Wie Du mehr Leben in Dein Leben bringst

„Ich habe das Gefühl, das Leben läuft an mir vorbei und ich hechle nur hinterher.“ sagte kürzlich eine liebe Freundin zu mir. „Ich dachte, das wird alles einfacher, wenn die Kinder größer sind und mich nicht mehr so viel brauchen. Ich dachte, dann hätte ich wieder mehr Zeit für MEIN Leben.

Aber irgendwie wird alles eher schlimmer. Ich würde so gerne wieder mit Klavier spielen anfangen. Und öfter zum Yoga gehen. Aber ganz ehrlich: Ich weiß nicht wann. Ich habe einfach keine Zeit. Ich weiß nicht, wo ich neben Job, Familie und Haushalt noch Klavier- und Yogastunden legen soll. Von Üben ganz zu schweigen. Und wo soll denn bitte die Muße dafür herkommen? Das frustriert mich.“

In meinem Bekannten- und Freundeskreis geht es ganz vielen Frauen in unserem Alter ähnlich. Vielleicht kennst Du das auch?

Die ToDo-Liste wird nicht kürzer, eher länger. Und das, obwohl Du permanent am Machen und Tun bist.

Du hast das Gefühl, immer noch mehr machen zu müssen. Und bist doch nie fertig.
Du fühlst dich viel zu oft gestresst und unter Druck. Bist oft erschöpft. Die seltenen Freiräume werden verschlungen durch ToDos, Verpflichtungen und ja, oft auch durch Smartphone & Co.

Sogar die wöchentliche Yogastunde ähnelt eher einem MUSS als einer Freude.

Du bist mehr als Deine ToDo-Liste

Du „funktionierst“ in allen Lebenslagen.

Auf der Strecke bleibt dabei leider Zeit für Dich und das, was Dir wichtig ist. Zeit für Dein Leben.

Wie meine Freundin hast auch Du Dir das anders vorgestellt. Jetzt, wo die Kinder (fast) aus dem Haus sind und Du eigentlich wieder mehr DEIN Leben leben wolltest.

Mit einem entspannteren Alltag.

Mehr Zeit und Freiraum für Deine Interessen – egal, ob Job, Hobby, Weiterbildung oder was auch immer.

Mehr Genuss. Mehr Spaß und Lebensfreude. Vielleicht auch mehr Selbstverwirklichung. Nochmal beruflich durchstarten.

Einfach mehr DU. Mehr DEIN Leben. Und zwar ganz entspannt.

Ich finde, dass jetzt, genau JETZT, der richtige Zeitpunkt ist, um unsere Energie und Zeit für das einzusetzen, was wir uns wünschen. Um unser Potenzial und unsere Leidenschaft zu nutzen. Um UNSER LEBEN zu leben. Und nicht das der Anderen.

Die drei wichtigsten Schlüssel zum selbstgestalteten Leben

Wie das geht? Dafür gebe ich Dir heute drei Schlüssel an die Hand. Und ich zeige Dir acht konkrete Wege zu diesen Schlüsseln auf.

Schlüssel Nummer 1: DEIN BEWUSSTSEIN

Wir können nur was ändern, wenn wir überhaupt wissen, wo wir stehen. Wenn wir uns dessen bewusst sind. Gerne verschließen wir die Augen, weil wir so in unserem alltäglichen Hamsterrad gefangen sind. Und weil es oft mühsam ist, aus dem eingespielten Alltag auszubrechen, der – trotz Stress – auch ein Stück Sicherheit gibt. Weil wir daran gewöhnt sind.

Schlüssel Nummer 2: DEIN FOKUS

Unser Leben ist ein bisschen wie eine Reise. Es gibt einen Startpunkt und im besten Fall ein Ziel. Klar kann eine „Fahrt ins Blaue“ auch seinen Reiz haben, aber einfacher und schneller kommst Du definitiv zum Ziel, wenn Du weißt, wo Du überhaupt hinwillst. Und dieses Ziel im Fokus behältst.

Schlüssel Nummer 3: MEHR GELASSENHEIT

Der dritte Schlüssel ist mehr Gelassenheit auf dem Weg zum Ziel. Denn Du kannst Dich unter Druck und noch mehr Punkte auf die ToDo-Liste setzen. Du kannst versuchen, Deine Zeit zu kontrollieren und zu optimieren. Oder Du kannst auf dem Weg zum Ziel Ruhe und Gelassenheit bewahren. Mehr auf den Augenblick, auf Deine Intuition und dir selbst vertrauen.

Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.

Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.

„Wer überlegt, kann verbessern.“ Konfizius, Chinesischer Philosoph, 571 bis 479 vor Christus

Denkst Du jetzt: Alles schön und gut. Hört sich auch ganz easy an. Nur: Wie komme ich zu mehr Bewusstsein, Fokus und Gelassenheit?

Acht Wege zu mehr Bewusstsein, Fokus und Gelassenheit

Du kannst die folgenden acht Wege nacheinander gehen oder auch unabhängig voneinander, je nach dem, an welchem Punkt Du gerade stehst und wo Deine größten Herausforderungen liegen.

Weg 1: Welches Ziel steuerst Du an? Definiere Dein Ziel glasklar.

Schreibe dir auf, was Du dir ganz konkret wünschst. Was anders werden soll. Mehr Zeit für Deinen Sport? Für Dein Business? Für Freunde? Für Familie? Oder liegt Dein Fokus ab heute auf Deiner Gesundheit? Willst Du gesünder kochen oder zur Entspannung regelmäßig autogenes Training machen?

Was auch immer es für dich ist, werde dir ganz klar über Dein Ziel. DEIN Ziel – und nicht das der anderen für dich.

Weg 2: Was ist wirklich wichtig für dich? Konzentriere Dich auf’s Wesentliche.

Anstatt sofort nach dem Aufstehen hektisch mit Deiner ToDo-Liste und allen Verpflichtungen zu starten, nimm dir morgens Zeit für dich. Gönn Dir einen entspannten Tagesstart und überleg jeden Morgen auf’s Neue, wo heute Dein Fokus liegen soll. Was ist Dir heute wirklich wichtig? Welche Deiner vielen Aufgaben hat heute Priorität?

Weg 3: Wie geht’s Dir? Kümmere Dich um Dich selbst.

Wir haben in unserem vollgestopften Alltag immer mehr verlernt, auf unsere Bedürfnisse zu schauen. Wenn wir sie nicht spüren, können wir nur schlecht was verändern. Und wir kommen immer mehr weg von uns selbst. Dann sind wir ganz schnell und ohne es zu merken, nur im „Funktionsmodus“.

Deshalb: Kümmere Dich um Dich selbst. Achte darauf, dass es Dir wirklich gut geht. Dass Du dich gesund ernährst, ausreichend schläfst, dich viel bewegst. Dass Du Dir Zeitinseln nur für Dich schaffst. Dass Du viel in die Natur gehst und all das machst, was Dir gut tut.

Nur wenn Du in Deiner Energie und Power bist, kannst Du anderen Gutes tun und gute Qualität abliefern. Deshalb hat Selbstfürsorge nichts mit Egoismus zu tun.

Weg 4: Was tust Du gerade und wie tust Du es? Mach eins nach dem anderen.

Auch wenn uns Frauen nachgesagt wird, dass wir multitasking-fähig sind, lass es lieber bleiben. Mehrere Dinge gleichzeitig zu tun, kann enorm viel Energie und Konzentration kosten. Oft leidet die Qualität und es geht nicht schneller.

Mach lieber das, was Du tust, ganz bewusst. Gib ihm Deine ganze Aufmerksamkeit. Und bringe die Dinge vor allem zu Ende. Das sorgt für so viel Ruhe. In Deinem Kopf und in Deinem Leben.

Weg 5: Wie oft bist Du online? Vertraue mehr Deiner Intuition.

Wie oft bist Du online? Nein… ich meine NICHT Social Media & Co! Wie oft bist Du in Verbindung zu Dir selbst? Zu Deiner Intuition? Deinem Bauchgefühl? Deine Intuition hilft Dir sehr gut beim Prioritäten setzen und bei Entscheidungen. Meistens kennen wir die Lösung nämlich ziemlich genau, lassen uns dann aber doch wieder zu sehr vom Außen beeinflussen.

Nimm Dir immer wieder Zeit am Tag und spüre in Dich hinein, was jetzt wichtig ist und wie es einfach gehen könnte.

Weg 6: Wie viel bist Du online? Lass Dich nicht überfluten.

Smartphone, Internet, Social Media, eMails, Fernsehen & Co. verführen uns ständig. Wir sind (fast) alle mittlerweile Opfer der Reize von außen geworden. So schön es ist, Informationen unmittelbar zur Hand zu haben oder in Chats unkompliziert kommunizieren zu können – so sehr lassen wir uns davon einnehmen. Und wir können uns kaum dagegen wehren. Was uns dadurch verloren geht, ist der Zugang zu uns selbst, zu unseren Bedürfnissen. Von der Zeit, die wir damit verschwenden, einmal ganz abgesehen.

Gönn Dir jeden Tag ein paar stille Momente, in denen Du offline bist und NICHT bei jeder Gelegenheit auf’s Handy schaust und Dich ablenken lässt. Ein paar stille Momente, in denen Du den Draht zu Dir aufnimmst. In denen Du Dir bewusst wirst, wie es Dir jetzt gerade geht und wie Du mehr Leben in Dein Leben bringen kannst.

Weg 7: Hast Du einen „Rahmen“? Schaff Dir gute Routinen.

Routinen klingen vielleicht erst einmal langweilig. Sie geben Dir aber Sicherheit und schenken Dir Zeit. Weil Du bestimmte Abläufe automatisiert hast und nicht mehr groß nachdenken musst. Du sparst Energie für andere Dinge.  Mit Routinen schaffst Du Dir eine Art Rahmen für Deinen Tag und Deine Selbstorganisation.

Typische und vor allem nützliche Routinen sind zum Beispiel ein Morgenritual, eine Tages- oder Wochenübersicht mit Terminen und wichtigen Aufgaben, ein Essens- und Einkaufsplan oder auch der regelmäßige Austausch mit Deinem Partner über den Alltag und darüber hinaus.

Mehr Informationen für Dein ganz persönliches Morgenritual findest Du übrigens hier.

Weg 8: Wer kann Dir helfen? Such Dir Unterstützung und Gleichgesinnte.

Wir Frauen neigen dazu, zu viel allein machen zu wollen. Klar, wir können das. Nur fehlt uns an anderer Stelle dann oft die Zeit und Energie für das, was wirklich wichtig ist. Für mehr „Leben“.

Also: Du musst nicht alles allein machen. Weder im Haushalt, noch in Deiner Freizeit oder im Job. Wer kann Dir Arbeit abnehmen? Wo könntest Du ganz konkret Grenzen setzen und auch mal Nein sagen? Wer kann dich vielleicht fördern?

Oder wer könnte ein Buddy an Deiner Seite sein, der die gleiche Herausforderung hat? Und mit dem Du Dich regelmäßig austauschen kannst?

Auf den Punkt gebracht

Vom täglichen Wahnsinn zu mehr Leben in Deinem Leben – wie du das hinkriegst?
Mit mehr Bewusstsein, Fokus und Gelassenheit für das, was wirklich zählt in Deinem Leben.

Unser Leben ist kostbar. Es ist mehr als der tägliche Alltags-Wahnsinn und die tägliche ToDo-Liste. Lass uns unser Leben mehr leben.

Auf das Leben!

Herzlichst, Gabriele

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

1 Gedanke zu „Wie Du mehr Leben in Dein Leben bringst“

  1. Liebe Gela,
    Herzlichen Dank, dass ich dieses wichtige Thema hier in deinem Magazin aufgreifen durfte! Ich freue mich, wenn ich vielen deiner Leserinnen ein paar Impulse für „mehr Leben“ an die Hand geben kann.
    Liebe Grüße, Gabriele

    Antworten

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