Migräne und Kopfschmerzen in den Wechseljahren

Migräne und Kopfschmerzen in den Wechseljahren

Ich hatte mir so viel vorgenommen. Ich wollte meditieren. Ich wollte joggen. Ich wollte am Strand sitzen und das Meer genießen. Ich wollte schreiben. In meiner allerersten Ganz-Alleine-Auszeit. Und dann kam sie. Klammheimlich und leise angeschlichen. Erst habe ich sie nicht wahrhaben wollen. Hab gedacht, wenn ich sie ignoriere, wird sie wieder gehen. Das wollte sie offenbar nicht. Und kam stattdessen mit einer Wucht und Ausdauer, wie ich sie meinem ärgsten Feind nicht wünsche. (Den ich gar nicht habe. Aber das ist eine andere Geschichte.) "Meine" Migräne.
Inhaltsverzeichnis

Auslöser für Migräne und Kopfschmerzen

Seit vielen Jahren schon sind Migräne und Kopfschmerzen meine treuen Begleiter.

Früher war die Migräne sofort zur Stelle, wenn ich meinem Körper vergiftetes Essen gab. Mononatriumglutamat, Hefeextrakt, die berüchtigten E- oder künstlichen Farbstoffe. Als meine Heilpraktikerin diesen Auslöser fand, war ich sehr dankbar.

Nicht nur meiner Heilpraktikerin, auch meiner Migräne. Offensichtlich war ich allein nicht in der Lage, gesund zu essen. Ich brauchte eine höhere Instanz, die mir zeigte, wenn was falsch lief. Diesen Job übernahmen Kopfschmerzen und Migräne für mich.

Wer nicht hören will, muss wohl fühlen.

Was für ein Wunderwerk ist doch unser Körper!

Da ich lernfähig bin, habe ich von da an alles gemieden, was diese Gifte enthielt. Was gar nicht so leicht war und übrigens auch heute noch manchmal eine Herausforderung darstellt, denn noch immer arbeiten nicht nur die chinesischen Restaurants gern mit künstlichen Geschmacksverstärkern. Die Migräne kam also immer seltener. Lucky me.

Allerdings ließ ich sie aus irgendeinem Grund wohl nicht ganz gehen. Hielt sie fest, so dass sie sich ein neues Betätigungsfeld suchte.

Meine Hormonschwankungen.

Hormonell bedingte Migräne

So wurde die Migräne zu meiner prämenstruellen Erstankündigung.

Monat für Monat. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Und wie gewohnt, in ihrer mir lange bekannten Erscheinungsform.

Wie Migräne sich anfühlt

  • Stechender Kopfschmerz, meist einseitig in der Schläfenregion
  • Anhaltende Übelkeit, die nur direkt nach dem Essen kurzzeitig nachlässt
  • Extreme Licht- und Lärmempfindlichkeit
  • Abwechselnder Heißhunger auf Süßes und Salziges mit regelrechten Fressattacken
  • Unglaubliche körperliche und mentale Schlappheit

Wie lange so eine Migräne-Attacke bei mir dauerte? Genau 72 Stunden. Ja: Drei lange Tage.

Den vierten Tag müsste ich noch dazu zählen, an dem fühlte ich mich, als wäre der Stecker gezogen. Null Power im Körper. Ein ganzer Tag, den ich brauchte, um wieder zu meiner gewohnten Stärke zurückzufinden.

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Migräne und Kopfschmerzen in den Wechseljahren

Als die Menstruation unregelmäßig wurde und zeitweise ganz ausblieb, änderten sich auch Migräne und Kopfschmerzen. Auch sie kamen nun, wie und wann sie wollten. Bedauerlicherweise noch stärker als zuvor, was in diesem Hormonchaos nicht unüblich ist. Migräne und Kopfschmerzen zählen zu den meistgenannten Beschwerden in den Wechseljahren.

Auch die Art des Schmerzes selbst veränderte sich. Häufig war es nun ein Druckschmerz von oben, wie ein zu klein geratener Helm. Manchmal ein Schmerz, der den Hinterkopf hochkroch, um sich dann mittendrin einzunisten. Aber auch der Stirn- und Schläfenschmerz, den ich schon von früher kannte, meldete sich immer wieder.

Ich hatte fast den Eindruck, meine Migräne war verwirrt. Beharrte aber leider auf ihrer Daseinsberechtigung.

Das tut sie bis heute.

In dieser oben erwähnten Woche – meiner ganz privaten Auszeit – bescherte sie mir zwei Schübe direkt nacheinander. Ja, nach Adam Riese waren es damit sechs lange Tage. Meine ganze Woche am Meer.

Ich weiß nicht, warum meine Migräne sowas mit mir macht, aber sie wird ihren Grund haben.

Seitdem ich LEMONDAYS gegründet habe, spreche ich mit vielen Frauen, die so wie ich mitten in den Wechseljahren stecken und nicht wenige von ihnen kennen die hormonell bedingten Kopfschmerzen oder die noch stärkere Form, die Migräne.

Und – was mich besonders für uns alle freut – es melden sich auch immer wieder Frauen, die ihre Menopause bereits hinter sich haben und von ihren Erfahrungen erzählen.

Viele dieser Frauen haben mir berichtet, dass ihre Migräne mit den Wechseljahren vorbei war. Dass sie bei manchen Frauen nach der Menopause nie, wirklich niemals wiederkam.

Ich habe heute für mich beschlossen: Zu diesen Frauen werde ich auch gehören! Deshalb lasse ich meine Migräne jetzt los:

Meine liebe Migräne,
ich bin soweit. Ich bin bereit, mich von Dir zu verabschieden. Ich habe viele Jahre mit Dir gelebt und ich lasse Dich jetzt gehen. Ich weiß, dass ich sehr gut ohne Dich klarkommen werde, denn ich gebe meinem Körper nun Ruhephasen. Bewusste Pausen, die er und ich brauchen. Und ich spüre, wann wir sie brauchen. Ganz allein. Dazu brauche ich Dich nicht mehr. Liebe Migräne, Du darfst jetzt gehen.
Leb wohl, Gela

PS: Wenn mein Körper sich von der letzten Woche wieder erholt hat, werde ich auf diesen Abschied anstoßen. Mit einem guten Merlot.

Was bei Migräne und Kopfschmerz in den Wechseljahren helfen kann

Gehörst Du auch zu den Frauen, die mit Migräneschüben und Kopfschmerzen in den Wechseljahren zu kämpfen haben? Wenn Du bis hierher gelesen hast, wahrscheinlich ja.

Es gibt verschiedene Arten von Migräne und Kopfschmerzen, vielleicht kennst Du wie ich auch nicht nur eine. Und dann weißt Du auch, dass es den einen ultimativen Tipp gegen die Migräne als typisches Symptom der Wechseljahre einfach nicht gibt.

Deshalb verspreche ich Dir hier auch nicht das Blaue vom Himmel, sondern habe schlicht zusammengestellt, womit ich mir manchmal etwas Linderung verschaffen konnte.

  1. Wenn ich mir die Schläfen und den Nacken mit ätherischem Minzöl (oder Eukalyptus) massiere, löst sich mitunter der Spannungskopfschmerz.
  2. Mit Entspannungstechniken wie autogenem Training, progressiver Muskelentspannung oder geführten Meditationen wie dem Bodyscan verschaffe ich meinem gesamten Körper eine angenehme Entspannung. In diesem kostenlosen eBook, das Du bei Abonnement des Newsletters erhältst, findest Du übrigens einen wunderbaren Bodyscan.
  3. Wann immer ich es während eines Migräneflashs schaffe, rauszugehen, hilft es mir. Die frische Luft während eines wirklich langsamen Spaziergangs bewusst tief einzuatmen, tut einfach gut. Sogar, wenn es regnet.
  4. Ich gehöre zu den Menschen, die das Trinken im Alltag oft vergessen und trinke daher meist zu wenig. Wenn ich Migräne oder Kopfweh habe, weiß ich: Zu wenig Flüssigkeit macht es noch schlimmer! Meist bevorzuge ich Kaltgetränke, Wasser oder dünne Fruchtsaftschorle. Wenn mir doch mal nach warm ist, dann gibt es Kräutertee in verschiedensten Varianten. Mein Geheimtipp für schnellen Beuteltee ist Frauenzauber von Pukka*.
  5. Wenn mein Körper alles dafür tun soll, die Migräne oder den Kopfschmerz schnell wieder loszuwerden, muss ich ihm gesundes Essen geben. Klingt banal, ist mir in diesen Phasen aber echt wichtig. Frisches Obst – auch gern mit hohem Fruchtzuckeranteil, um meine garantierten Heißhungerattacken auf Süßes zu stillen. Mittags mag ich am liebsten Gemüsesuppe. Früher war es die klassische Hühnersuppe, allerdings esse ich seit vielen Jahren kein Fleisch mehr. Hier ein ausführlicher Artikel zum Thema Ernährung in den Wechseljahren.

Vitamin D-Mangel als Ursache

Wenn Du unter Kopfschmerzen und Migräne leidest, kann das aber auch noch andere Ursachen haben. Ein möglicher Grund ist zum Beispiel der Mangel an Vitamin D. Dieses sogenannte Sonnenvitamin ist für Dein Wohlbefinden und für Deine Gesundheit von wesentlicher Bedeutung.

Verfügt Dein Körper über zu wenig Vitamin D, kann dies erwiesenermaßen zu Kopfschmerzen führen, unter Umständen sogar in chronischer Form. Hauptsächlich während der dunklen Wintermonate, wenn die Sonneneinstrahlung deutlich nachlässt und der Körper weniger Vitamin D produziert, tauchen ein solcher Mangel und die entsprechenden Symptome sehr häufig auf – übrigens sowohl bei Frauen als auch bei Männern.

Vor allem nördliche Regionen sind von Vitamin-D-Mangel betroffen

Auf Grund ihrer geographischen Lage sind einige Länder der Erde ganz besonders davon betroffen, unter anderem Deutschland. Auch in unseren Breitengraden sind die Lichtverhältnisse nämlich so, dass der Körper im Grunde nur im Sommer eine ausreichende Menge des lebenswichtigen Vitamin D bilden kann.

In der Winterzeit sind ein Vitamin-D-Mangel, und womöglich auch Kopfschmerzen und Migräne, somit vorprogrammiert, wenn Du nichts dagegen unternimmst.

Wirksame Vitamin-D-Präparate können Abhilfe schaffen

Glücklicherweise gibt es zahlreiche effektive Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, die Deinen Vitamin-D-Pegel auf sanfte Art und Weise regulieren können. Mehr Informationen über dieses wichtige Thema findest Du hier.

Deine Tipps für unsere Leserinnen

Hast Du auch einen Tipp für die Leserinnen, was sie – außer Medikamenten, dessen Verschreibung ich ausdrücklich den Medizinern überlassen möchte – ausprobieren können, um sich bei Migräne und Kopfschmerzen Linderung zu verschaffen? Teile Deine Erfahrungen gern mit uns in den Kommentaren.

Ich drücke Dir von Herzen die Daumen, dass auch Deine Migräne mit den Wechseljahren ein Ende hat. Und Du in eine kopfschmerzfreie, migränelose Zeit wechselst, wie so viele Frauen.

Alles Liebe, Deine Gela

PS: Die Informationen dieser Seite ersetzen nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker. Nimm bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden immer fachkundigen Rat in Anspruch!

Lemondays Newsletter

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

18 Gedanken zu „Migräne und Kopfschmerzen in den Wechseljahren“

  1. Meine Migräne war jahrzehntelang eine treue Begleiterin. Nun ist sie fast ganz verschwunden, eine positive Entwicklung in den Wechseljahren.
    Vorher hat es mir geholfen, jährlich eine oder zwei Fastenwochen einzulegen.

    Antworten
    • Liebe Birte,
      danke, dass Du hier mit Deiner Erfahrung unterstützt. Zu wissen, dass die Menopause das Ende der Migräne bedeuten können, macht extrem Mut 🙂
      Fastenwochen sind auch eine sehr gute Idee, um den Körper einmal zu resetten und all das Gift rauszulassen. Wie fastest Du?
      Herzlichst, Gela

      Antworten
  2. Ich hab bei Kopfschmerz neulich gute Erfahrungen mit einem Kaugummi gemacht: nach dem Geburtstag meines Vaters hatte ich noch 70 km Heimfahrt vor mir, mit Kopfschmerzen sehr unangenehm. Ich musste vor der Abfahrt noch zum Einkaufen und kaufte mir Kaugummi (eigentlich für die nächste Seilbahnfahrt wegen dem Druckausgleich auf den Ohren; denn ich bin keine Kaugummikauerin). Auf der Fahrt kaute ich dann (Pfefferminzgeschmack), daheim war der Kopfschmerz weg! Meine Migräne hat sich bei mir übrigens seit dem 4. Kind verabschiedet (vor 12 Jahren, da war ich 40!). Aber starke Kopfschmerzen kenn ich durchaus. –
    Ich hab erst neulich die Seite lemondays entdeckt und bin sehr froh drüber! Liebe Grüße, Regina

    Antworten
    • Liebe Regina,
      Kaugummi kann bei Kopfschmerzen tatsächlich helfen, weil der Zucker den Insulinspiegel hoch setzt. Danke für den Tipp!
      Schön, dass Du LEMONDAYS entdeckt hast und viel Freude hier. Wenn Du Artikel-Wünsche hast, melde Dich gern über die Kontaktseite.
      Alles Liebe, Gela

      Antworten
  3. Schöner Artikel liebe Gela. Kenne ich auch nur allzu gut das Thema Kopfschmerzen, quasi schon seit der frühstens Kindheit. Mindestens alle 4 Wochen. Vor einigen Jahren hat sich bei einem Heilpraktiker rausgestellt, das u. a. mein Gallen-Leber Meridian meist blockiert ist, wenn sich wieder ein Schub stechender Kopfschmerzen ankündigt. Wenn dann speziell homöopatisch abgestimmte Tropfen ausgemessen werden, bekomme ich die Migräne meist wieder schnell in Griff.
    Mit dem Focus „Achtsamkeit“ und das Erkennen meiner eigenen Bedürfnisse konnte ich mein Kopfschmerzleiden aber ganz erheblich verbessern. Die Schübe sind nicht mehr so lang und so oft.
    Mir hilft es täglich mindestens 2- 2,5 Liter stilles Mineralwasser zu trinken. Jeden Tag mindestens 30 – 60 Minuten rausgehen. Entspannungsübung (besonders die Progressive Muskelentspannung nach Jacobson finde ich hilfreich bei hoher Anspannung).
    Auch eine Ernährungsumstellung mit wenig bzw. fast gar kein Histamin hat mir gut geholfen. Gerade Rotwein, Käse, Schokolade, Tomaten oder rotes Fleisch lösen oft eine Migräne aus.
    Ausserdem verarbeite ich in meiner Küche nur noch reine Produkte, würze mit frischen Kräutern, Salz und Pfeffer, statt mit industriell hergestellten Würzmischungen.
    Das ist zwar aufwendiger, aber ich beuge lieber vor, statt hinterher wieder komplett ausgeschaltet zu sein und heute weiss ich auch gerne was ich auf meinem Teller liegen habe.
    Wenn ich leichte Anzeichen von Kopfschmerz spüre, halte ich zunächst erstmal für einen Moment inne und schaue was ich gerade brauche, was mir gerade Kopfzerbrechen bereitet und wo ich mir zu viel Stress mache. Oft hilft schon sich die rechte und die linke Gehirnhälfte wieder miteinander zu verbinden. Dann löst sich meist wieder der Druck.
    Achtsam Rosinen oder getrocknete Aprikosen zu kauen, sowie ein Espresso mit Zitrone zu trinken, hilft mir bei ersten Anzeichen oft auch.
    Wenn ich die ersten Anzeichen jedoch nicht wahrgenommen habe, hilft auch mir nur noch Ruhe, Kälte, Pfefferminzöl und Sauerstoff.
    Alles Liebe, Alexandra

    Antworten
    • Liebe Alexandra,
      das ist ja gleich eine ganze Tipp-Sammlung – ganz lieben Dank dafür!
      Super, dass Dir die Mischung Deines Heilpraktikers geholfen hat! Auf den Histamingehalt muss ich in kopf-empfindlichen Phasen auch sehr achten. Und Würzmischungen und Fertigprodukte sollten einfach gar nicht in den Einkaufskorb wandern, unabhängig von Migräne oder Kopfschmerzen.
      Herzliche Grüße, Gela

      Antworten
  4. Liebe Gela, es gibt kaum etwas, dass ich ausgelassen hätte in den letzten 20 Jahren. Auch Migräne gehört dazu. Hormonabhängig wie ich heute weiß und mir hat in Absprache mit meiner Ärztin eine niedrig dosierte Progesteronsalbe geholfen. Neben den monatlich auftauchenden Migräneattacken, verschwanden auch andere Dinge, aber dazu bei Gelegenheit an anderer Stelle mehr. Nahrungsmittel, die viel Progesteron liefern sind Sahne und Walnussöl. Genügend Pausen machen und die Mitte stabilisieren, wie Du es ja gemacht hast. Bei Migräne kommt zuviel an „Energie oben an“ ich drücke das jetzt einfach mal so aus. Ob es sich dabei um das yang hepaticum oder eine andere Geschichte handelt, dass muss im Einzelfall geklärt werden. Es gibt eben wie viele schon die Erfahrung machen mussten, nicht die eine Migräne oder die pauschalen Wechseljahre. Wir sind einzigartige, fest- und feinstoffliche Wesen und jede hat es verdient auch einzigartig betrachtet zu werden.
    Liebe Grüße Martina

    Antworten
    • Liebe Martina,
      Herzensdank für Deine Ausführungen. Sahne und Walnussöl als Progesteronspender gegen Migräneattacken – ich lerne immer gern von Dir!
      Schade, dass die Übermengen an Energie, die im Kopf dann ankommen, nicht besser genutzt werden können…
      Liebe Grüße, Gela

      Antworten
  5. Hallo,

    Ich bin hier grade zufällig draufgestoßen und leide gerade an ….Kopfschmerzen. Mir helfen da immer sehr gut basische Wickel am Hals. Sprich 1Teel. basisches Badesalz z.B. von dm oder P. Jentschura auf einen halben Liter. In dies einen dünnen Schal z.B. aus Seide oder BW reinhängen, auswringen, um den Hals legen, dickeren Schal drüber ziehen und damit schlafen gehen. Am nächsten Morgen hat sich der Kopfschmerz in 97% verabschiedet…

    Antworten
  6. Hallo Zusammen,
    da ich seit Monaten mit Ein-(schlaf) Problemen und wöchentlicher Migräne kämpfe (vorher 1 x im Monat), bin ich zu meinem Frauenarzt gegangen, der kurz davor war mir ein Hormonpräparat auszustellen, da ich mich wohl in den Wechseljahren befinde. Bis er im Computer Migränepatientin mit Aura las, und mir dann mitteilte, dass er mir leider keine Hormone verschreiben darf, da das Schlaganfallrisikio erhöht ist.
    Gibt es Erfahrungen, dass trotz Migräne Hormone verabreicht wurden, die auch helfen?

    Vielen Dank vorab.

    Beste Grüße, Angelika

    Antworten
  7. Liebe Leidensgenossinen, es tut einfach gut hier zu lesen. Migräne begleitet mich durch mein ganzes Leben. So viel habe ich schon probiert und nichts hat längere Zeit geholfen. Von 1-2 x im monat, auch mal einen Monat ohne, bin ich nun in den Wechseljahren bei doppelt und dreifach soviel. Kein Alkohol, viel frische Luft, neuerdings auch Meditationen … und dennoch wache ich meist morgens mit dem pochen auf und halte inne, eruiere, versuche es in den griff zu bekommen – um am ende oft das triptan zu wählen. Ich bi aus verzweiflung heute auf diese seite gestoßen – meine Suche galt dem NACH den Wechseljahren … ich schliesse mich dir an Gela – danach muss dann wirklich mal gut und schluss sein. Danach soll sie mich endlich verlassen. Mein Tipp, neben vielen Mittelchen: den Frust einfach mal zulassen. Bedauere dich einfach mal und weine. Lass die Tränen laufen. Das nimmt den Druck und danach ist es meistens besser. VLG

    Antworten
    • Liebe Sylke,
      vielen Dank für Deine ehrlichen Worte. Ich drücke Dir von Herzen die Daumen, dass Deine Migräne sich mit der Menstruation auch für immer verabschiedet!
      Alles Liebe, Gela

      Antworten
  8. Hallo Ihr Lieben, ich bin durch Zufall auf diesen Bericht gestoßen und auch ich habe inzwischen die Vermutung, Wechsel Jahre=Migräne. Für Kopfschmerzen hatte ich mein ganzes Leben ein eine Schwäche, aber seit einigen Wochen bekomme ich wohl auch Migräne, allerdings zum Ende meiner Periode, auf der rechten Schläfen Seite. Das kommt mir vor, als wenn die Seite anschwillt und ein Druck sich über die Gesichts Hälfte ausdehnt in Verbindung mit Spannung und Kribbeln bis hin zum Druck aufs Auge. Da hilft erst mal nur ein heißer feuchter Lappen, dunkles Handtuch, Augen zu und aussitzen. Was aber ziemlich lange dauert, bis es erträglich ist. Ich bin 47. Kann es denn wirklich schon wechseljahrbedingte Migräne sein?
    LG Conny

    Antworten
    • Liebe Conny,
      das kann gut sein – mit 47 wärst Du ja nicht besonders jung für beginnende Wechseljahre ;). Lass doch mal beim Gynäkologen Deinen Hormonspiegel checken.
      Alles Liebe, Gela

      Antworten
  9. Hallo Zusammen,

    ich bin 48 Jahre und habe vor 3 Jahren die Gebärmutter entfernt bekommen. Bis dahin hatte ich immer
    einmal im Monat, vor Beginn der Periode, Migräne. Ein paar Monate nach der der Operation, wurde die
    Migräne häufiger und schlimmer. Im Akutfall greife ich auf Triptane zurück. Eine Schmerzärztin meinte nur
    ich müsste eine Prophylaxe finden. Sie verschrieb mir zunächst Topiramat. Da dies alleine keine Besserung
    brachte, soll ich nun dazu noch einen Betablocker und ein Antidepressivum nehmen.
    Ich möchte das eigentlich nicht. Ich habe keine Depressionen und sowieso einen niedrigen Blutdruck.
    Soll ich mich da wirklich mit so einem Zeug vollpumpen? Die Ärztin meinte, ich soll mich dagegen nicht sperren
    und es ausprobieren. Mein Homoöpath kommt leider auch nicht wirklich weiter. Ich weiss nicht wirklich was ich
    tun soll. Zu viel Triptane kann ich auch nicht nehmen.
    Des weiteren habe ich seit ein paar Wochen, häufig nachts, Hitzewallungen. Da geht es wohl los mit den Wechseljahren.
    Hat jemand einen Tipp für mich?
    Liebe Grüße
    Kirsten

    Antworten

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