So machst Du Deine Wechseljahre zu guten Jahren

So machst Du Deine Wechseljahre zu guten Jahren

Ab einem gewissen Alter haben wir das Gefühl, unser Körper hätte sich gegen uns verschworen, unsere Stimmungslagen wechseln wie das Wetter im April und unsere Umgebung ist uns ohnehin nicht gerade wohlgesonnen. Mir geht es jedenfalls gerade so.

„Älter werden ist (eben) nichts für Feiglinge.“ Mae West

Und die Wechseljahre schon gar nicht!

Die Wechseljahre sind nur eine weitere Veränderung

Denn, wenn wir in einer stillen Minute mal ehrlich zu uns sind: es ist ja nun nicht die erste bahnbrechende Veränderung, die unser Körper, unsere Seele und unser Geist durchmachen.

Wir bewerten sie nur anders. Und vielleicht liegt da genau die Lösung des Problems – so es denn eines für Dich ist.

Schauen wir uns doch einmal kurz an, was wir mit unseren Freunden Körper, Geist und Seele schon so alles gewandelt und gewechselt haben:

Zunächst einmal die Verwandlung vom hilflosen Säugling zum manchmal zornigen, selbständigen Kleinkind. Wow – was für ein Entwicklungssprung! Der war sicherlich auch begleitet von so mancher Krise der Frustration, weil das mit dem Krabbeln, Laufen, Sprechen nicht sofort geklappt hat, und sind wir nicht alle sind immer wieder aufgestanden und haben einfach weitergemacht – aus reiner Neugier und voller Lebenslust.

Dann bei den meisten so um die Einschulung herum – der Zahnwechsel. Auweia, auf einmal hat sich unser Gesicht total verändert, und der ganze Körper gleich mit. Auch diese Phase wurde bei vielen von uns bestimmt von Stimmungsschwankungen, Zornausbrüchen und tiefer Verzweiflung über das Leben überhaupt und im Allgemeinen.

Und wenn diese tiefgreifende Verwandlung dann in trockenen Tüchern war, lief unser Leben reibungslos bis zur Rente…..

NEIN – natürlich nicht!!

Ich sage nur ein Wort: PUBERTÄT

Du selbst kannst Dich an deine eigene mit ein bisschen gutem Willen bestimmt erinnern, und vielleicht hast Du ja auch gerade Kinder in dem Alter, in dem die Hormone verrücktspielen und die Synapsen Achterbahn fahren. Wahrlich auch kein Spaziergang, aber die meisten haben sie dennoch gut gelaunt überlebt, oder etwa nicht?

Und nein, wir sind noch nicht am Ende. Denn welche große Veränderung haben Dein Körper, Dein Geist und Deine Seele erlebt als Du vielleicht schwanger warst und einem Kind das Leben geschenkt hast?

Sicherlich hast Du Dich in dieser Phase auch manchmal dick, hässlich, schwach und deprimiert gefühlt, oder?

Und natürlich gab es fast zeitgleich auch Momente des absoluten Glücks und himmelhochjauchzenden Lebensmut.

Selbst wenn Du keine eigenen Kinder bekommen hast oder bekommen konntest, hat sich Deine Körper-Seele-Geist-Einheit mit diesem Thema intensiv beschäftigt und Du bist verändert = gewandelt aus diesem Lebensabschnitt herausgetreten und hast, wie auch immer, weitergemacht.

All diese Veränderungsprozesse haben wir durchlaufen und sind gestärkt und gewandelt aus ihnen herausgetreten. Bereit für die nächste Lebensphase, die nächste Challenge, das nächste Level. Mit Hoffnung und Lebensmut, bereit, neue, andersartige Herausforderungen anzunehmen.

Jetzt fragst Du Dich sicher warum ich Dir das alles erzähle.

Eingangs hatte ich Dir gesagt, Deine Bewertung des Mythos Wechseljahre könnte unter Umständen die Lösung des Problems beinhalten.

Die Wechseljahre auf Deinem Lebensweg

Ich möchte Dich dazu einladen, dieses riesige Mythos WECHSELJAHRE lediglich als eine von vielen Wandlungen auf Deinem Lebensweg anzusehen und Dir vor Augen zu führen, wie viele Wechsel Du schon erfolgreich bewältigt hast.
Und nein, auch dieser Wechsel wird nicht der Letzte sein!

Wohin wir in den Wechseljahren eigentlich wechseln, kannst Du in diesem Artikel lesen.

Vielleicht sind die Wechseljahre für uns Frauen die schwierigste Veränderung, da viele ihrer Begleitsymptome unseren perfektionistischen Anspruch an uns selbst gehörig ins Wanken bringen. Und vielleicht ist auch das genau ihr Sinn…

Es ist alles eine Frage der Perspektive. Du kannst darüber jammern, dass Du zunimmst, die Schwerkraft ihren Tribut fordert. Darüber, dass Du nicht mehr aussiehst wie 20 und darüber, dass auch Deine Energie scheinbar immer weniger wird. Weiterhin kannst Du Dich schämen, in den unmöglichsten Situationen zu schwitzen oder in Tränen auszubrechen.

Du kannst aber auch einen anderen Weg wählen, mit dieser Verwandlung umzugehen.

Ich glaube fest daran, dass wir aus unserem Wechsel viel Positives lernen können. Schließlich kommt er in der Lebensmitte und nicht erst am Ende!

Das bedeutet:

  • Dein Leben ist mit den Wechseljahren nicht vorbei.
  • Du, Dein Körper, Deine Seele und Dein Geist treten einfach nur in die nächste Phase über.
  • Du bringst Dich sozusagen auf das nächste Level – wie es neuerdings so schön heißt.

Und mal ehrlich: Ist das nicht wunderbar?

Ein Perspektivwechsel und ein achtsamer Umgang mit Dir selbst helfen Dir, das Beste aus diesem Wechsel für Dich herauszuholen.

War die Pubertät eine Ablösung von der Ursprungsfamilie, können die Wechseljahre ein Loslassen falscher Vorstellungen bedeuten.

Mit den Stimmungsschwankungen und den neuen körperlichen Grenzen zwingt Dein Selbst Dich zum genauen Hinschauen. Werde Dir achtsam gewahr, was Du wirklich brauchst und spüre in Dich hinein, was Du wirklich willst.

Halt inne und schau, ob Deine Richtung (noch) stimmt.
Du musst nicht dein bisheriges Leben komplett über Bord werfen. Aber in dieser Phase ist genau der richtige Zeitpunkt zu schauen, welche Wünsche noch gelebt werden wollen. Welche Möglichkeiten Du ergreifen willst, um Dein Leben erfüllt zu gestalten.

Und wenn Du ganz achtsam und in Ruhe schaust, sind es vielleicht gar nicht die großen Dinge, die verändert werden müssen….hör in Dich hinein und weniger auf den Lärm da draußen.

Achtsamkeit ist DER neue Trend, wenn es um Stressreduktion und ein erfülltes Leben geht. Es gibt einen Haufen Literatur und Kurse zu diesem Thema.

Wenn Du es geschafft hast, diesen Perspektivwechsel zu verinnerlichen, den ich eben erklärt habe, dann wird es Dir auch leichter fallen, achtsamer und liebevoller mit Dir selbst umzugehen.

Hör auf, Dich ständig zu bewerten und gewöhne Dir an, öfter mal zu Dir selbst zu sagen:

„Ach, wie interessant….“

„Schau mal, wie spannend jetzt passiert in mir xy….“

„Hoppla, jetzt kommt mir ja wieder ein abwertender Gedanke und ich fühle mich deswegen nicht so gut….es ist nur ein Gedanke…ich bin nicht meine Gedanken….“

Zu Guter Letzt möchte ich Dir noch ein extrem wirksames Lebensprinzip mit auf den Weg geben:

„Alles, worauf Du Deine Aufmerksamkeit richtest, wächst!“

Das bedeutet, wenn Du Dir ständig Deine negativen Bewertungen über Deine Symptome vorbetest, wird es eine unerträgliche Zeit für Dich, aus der Du leider auch nicht positiv verändert hervorgehen und Dir den enthaltenen Weiterentwicklungsprozess total vermasseln wirst.

Wenn Du hingegen einen achtsamen und liebevollen Umgang mit Dir pflegst und Dich auf Deine Chancen und Möglichkeiten besinnst, wirst Du strahlen wie ein „verrückter“ Diamant.

Du musst nichts weiter tun, als Dich selbst so zu behandeln, wie Du normalerweise Deine Freundinnen, deinen Partner und deine Kinder behandelst, wenn diese in einer Krise, in einer Umbruchphase stecken.

Also kannst Du schon alles, was Du für die Wechseljahre brauchst, um sie bestmöglich zu nutzen.

Sei einfach geduldig, beharrlich, selbstfürsorgsam, achtsam, in Ruhe und geduldig mit Dir selbst!

Noch einmal kurz zusammengefasst:

Du benötigst zwei Hebelfaktoren für diese spannende Zeit:

  1. Perspektivwechsel
  2. Achtsamer und liebevoller Umgang mit Dir selbst

Mehr nicht, ehrlich! Und natürlich solltest Du Gela´s Blog lemondays unbedingt verfolgen, denn sie hat den Dreh mit dem Perspektivwechsel raus, versprochen!

Mich interessiert, was Du zu diesem Thema denkst! Schreibe gerne hier einen Kommentar.

Und bis dahin: bleib einfach entspannt!

Deine Simone

Simone Beez
Simone Beez

Simone Beez bringt eine entspannte Lebenshaltung in Deinen Alltag. Ihr Herzensprojekt ist es, Menschen dabei zu helfen, eine grundsätzlich entspannte und liebevolle Haltung zu sich selbst und Ihrem Leben anzunehmen. Dies bildet ihrer Meinung nach die Grundlage für ein erfülltes und kreatives Leben.Ihre Kurse und Coachings beinhalten eine ganzheitliche Mischung aus körperlicher und geistiger Entspannung, Selbstreflexion und konkreten Alltagshelfern - für eine dauerhaft gelassene Lebenshaltung.In ihrem Blog schreibt Simone über unterschiedliche Methoden, wie ganzheitliche Entspannung in den Alltag integriert werden kann. Und über die Irrungen und Wirrungen im Außen und im Innen, mit denen wir uns unsere entspannte Haltung selbst zu nichte machen.

Simone Beez
Simone Beez

Simone Beez bringt eine entspannte Lebenshaltung in Deinen Alltag. Ihr Herzensprojekt ist es, Menschen dabei zu helfen, eine grundsätzlich entspannte und liebevolle Haltung zu sich selbst und Ihrem Leben anzunehmen. Dies bildet ihrer Meinung nach die Grundlage für ein erfülltes und kreatives Leben.Ihre Kurse und Coachings beinhalten eine ganzheitliche Mischung aus körperlicher und geistiger Entspannung, Selbstreflexion und konkreten Alltagshelfern - für eine dauerhaft gelassene Lebenshaltung.In ihrem Blog schreibt Simone über unterschiedliche Methoden, wie ganzheitliche Entspannung in den Alltag integriert werden kann. Und über die Irrungen und Wirrungen im Außen und im Innen, mit denen wir uns unsere entspannte Haltung selbst zu nichte machen.

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

3 Gedanken zu „So machst Du Deine Wechseljahre zu guten Jahren“

    • Das sehe ich genauso. Es ist schon echt erstmal eine Bürde, mit wenig Schlaf, Herzrasen, schlechter Laune, Job & Kindern das Leben weiterhin zu meistern und den Glauben nicht zu verlieren, dass es irgendwann besser wird. Puuuh….Grüsse aus München !

      Antworten
    • Liebe Karin,
      lass uns froh sein, wenn wir es schon verstanden haben. Dann bringen wir auch die Geduld für unseren Körper auf, denn was wir im Kopf wirklich verinnerlicht haben, können wir im Körper weiterführen.
      Liebe Grüße ins schöne Wien, Gela

      Antworten

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