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Wechseljahre und Veränderung: 7 Tipps, die es Dir leichter machen

Wechseljahre und Veränderung - ein unzertrennliches Pärchen. Mit diesen 7 Tipps hält diese Zeit auch Chancen für Wachstum, Reifung und Entwicklung für Dich bereit.
Inhaltsverzeichnis

Ich bin ja so ’ne Treue Nudel. Wenn ich einen Platz gefunden habe an dem ich mich wohl fühle, bleibe ich gerne länger. Ich habe zum Beispiel mal 27 Jahre im gleichen Unternehmen gearbeitet. Auch meine Yogalehrerin kenne ich schon 16 Jahre und meiner Lieblingsfriseurin Rosa bin ich fast 10 Jahre treu. Ach ja, und für das Wechseljahremagazin LEMONDAYS habe ich inzwischen mehr als 20 Beiträge geschrieben.

Etwas in mir hasst Veränderung. „Never Change a winning Team“ ist ein Satz, der von mir sein könnte.

Trotzdem verändere mich ständig. Manches mal ohne dass ich es richtig merke. Oft genug wurde ich auch von außen verändert, das fand ich erstmal nicht so toll. Obwohl von rückwärts betrachtet zeigen sich meist auch da die guten Seiten der Veränderung.

Also Veränderung hat so etwas verwirrendes, macht mir Angst, belastet mich oder passt mir so gar nicht in den Kram. Und ein anderes Mal kann es gar nicht schnell genug gehen, sehne ich Veränderung herbei wie einst die großen Ferien. Dann werde ich kreativ und bringe sie aktiv auf den Weg. Irgendwie steckt in Veränderung die ganze Bandbreite von prallem Leben.

Wechseljahre und Veränderung sind ja auch so ein unzertrennliches Pärchen. Dass diese Veränderung auch eine Chance für Wachstum, Reifung und Entwicklung sein kann, da kannst Du nachhelfen – mit diesen einfachen Zutaten.

Aufmerksam sein

Damit der Kopf uns nicht noch mehr schwirrt, sollten wir Multitasking bleiben lassen. Nicht nur wegen Brain Fog in den Wechseljahren wird mir immer klarer, dass ich aufmerksam durchs Leben laufen sollte. Das schont meine Nerven und beugt Unfällen vor.

Aufmerksamkeit hält aber auch Geschenke für uns bereit: Präsent und aufmerksam fällt es Dir leichter die Schönheit und Einzigartigkeit um Dich herum zu entdecken und zu genießen. Bei was kannst Du Deine Aktivitäten fokussieren und Deine Aufmerksamkeit auf (nur) eine Sache lenken? Bei der Arbeit, beim Hobby oder im Gespräch? Probiere aus präsenter zu sein bei dem, was Du gerade tust und genieße Dein Sein im Hier und Jetzt.

Dankbar sein

Was hast Du heute erlebt, wofür Du dankbar sein kannst? Der Spaziergang? Das intensive Gespräch mit der Freundin? Der gedeckte Tisch? Ein Tag ohne Kopfschmerzen?

Welche positiven Aspekte Deines Lebens kannst Du Dir bewusst machen und dankbar dafür sein? Vielleicht magst Du Dich abends beim Zubettgehen daran erinnern und Dir Zufrieden zulächeln?

Entdecke auch Deinen Anteil an diesen dankbaren Momenten – und wie Du mehr davon bekommen kannst!

Verkörpert Leben

In den Wechseljahren verändert sich auch Dein Körper – für viele eher nicht so positiv. Probiere doch mal das: Lenke Deinen Blick auf die positiven Aspekte Deines Körpers. Statt Dich auf die Bereiche zu konzentrieren, die Dir nicht gefallen. Versuche Dich auf die Bereiche zu konzentrieren, die Du an Deinem Körper magst. Vielleicht gibt es Dinge, die Dich stolz machen oder die Dir Komplimente von anderen Menschen eingebracht haben.

Mit „verkörpert Leben“ meine ich auch das Gefühl von Lebendigkeit und Intensität in Deinem Leben. Was schenkt Dir Flow und Ekstase? Was lässt Dich Eintauchen in tiefe innere Erfahrungen.

Wenn Dein Liebesleben neuen Schwung gebrauchen kann, empfehle ich Dir meinen Kurs „Lust-Comeback

Innehalten

Im Gewusel des Alltags vergessen wir manchmal die Stopp-Taste zu drücken. Denn es gibt ja immer was zu tun. Dabei ist Pause so wichtig – nicht nur zum Durchschnaufen und Erholen – sondern um von Inspiration und Kreativität geküsst zu werden. Denn:

Die Tiefe des Denkens gedeiht nicht neben Geschäftigkeit.

(Albert Einstein)

Herr Einstein muss es wissen und Du hast es bestimmt auch schon erlebt: Manchmal löst sich der Knoten im Hirn nur in „langweiligen“ Momenten. Egal wie lange wir vorher angestrengt nachgedacht haben. Eingebungen und Inspiration brauchen Raum, Zeit und ein bisschen Langweile, damit sie in unser Bewusstsein aufsteigen können. Und von einem Moment auf den anderen bist Du ganz klar und weißt, was Dir im Leben wirklich wichtig ist. Für die wirklich wichtigen Dinge in Deinem Leben setze Dich dann kraftvoll ein.

Meditieren

Auch eine Art des Innehaltens kann Meditieren sein. Es gibt keine richtige oder falsche Art und Weise zu meditieren: Ob Zen sitzen, dynamische Meditation oder Geh-Meditation, „richtig“ für Dich ist, was Dich mit Hoffnung, Frieden und innerer Stärke erfüllt.

Auch Gebete oder Gesänge können Kraft spenden oder Dir dabei helfen Gefühle zu verarbeiten und eine positive Sichtweise zu bewahren.

Ich kann mich wunderbar entspannen und mit positiver Energie aufladen beim Sprechen der Metta-Meditation.

Meditation der liebevollen Güte

Während der Metta-Meditation sprichst Du vier einfache Sätze innerlich zu Dir oder sprichst sie laut aus. Ähnlich wie bei einem Mantra kannst Du die Sätze beliebig oft wiederholen:

  • Möge es mir gut gehen. (Oder möge es allen Wesen gut gehen.)
  • Möge ich glücklich sein. (Oder mögen alle Wesen glücklich sein.)
  • Möge ich gesund und frei von Sorgen sein. (Oder mögen alles Wesen gesund und frei von Sorgen sein.)
  • Möge ich zufrieden und entspannt sein. (Oder mögen alles Wesen zufrieden und entspannt sein.)

Spüre dabei gerne nach: Was rührt Dich an beim Sprechen dieser Sätze? Was davon möchtest Du mehr haben in Deinem Leben und wie kannst Du es bekommen?

Träumen

Wechseljahre und Veränderung: Du hast noch etliche gute Jahre vor Dir. Welche Lebensträume warten auf Ihre Erfüllung? Welche Zukunftsträume lugen schon um die Ecke? Nur zu: Er-Träume Dir Dein Lieblingsleben – des nachts oder bei Tag (s. auch Innehalten). Denn Träume, die gelebt werden wollen, können eine enorme (Schaffens)-Kraft entwickeln.

„Die Blumen des Frühlings sind die Träume des Winters.“

(Kahlil Gibran)

Fragen, die Dich Deinen Träumen näher bringen können, sind:

  • Was will (von mir) gelebt werden?
  • Wohin zieht es mich?
  • Wofür lohnt es sich alt zu werden?

Lieben

„Geld oder Liebe? – hiess es mal im Fernsehen. Welches Täfelchen wählst Du?

Wenn Liebe die beste Medizin ist, dann erinnere ich Dich gerne daran, dass Du selbst, genauso wie jeder andere im ganzen Universum, Deine Liebe und Zuneigung verdienst.

Wie geht es Dir mit den Veränderungen in den Wechseljahren? Und welche Veränderung wünschst Du Dir in Deinem Leben? Schenke uns gerne einen Kommentar.

Auf Dein lustvolles Leben,

Deine Ilona

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Foto: Canva

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

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