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Kampf gegen die Wechseljahre

Schluss mit dem Kampf gegen Dich selbst: Wie Du in den Wechseljahren Dein Leben genießen kannst

Herausforderung Wechseljahre: Zu pubertierenden Kindern, beruflichen Verpflichtungen und die eigenen Ansprüche, kommt oft der Kampf gegen den Körper, Veränderungen, Schmerzen und Gefühle gegen sich selbst. Lerne Lösungswege kennen, wie Du den Kampf gegen Dich selbst und die Wechseljahre beenden kannst.
Inhaltsverzeichnis

Hast Du häufig das Gefühl, am Ende des Tages komplett ausgelaugt zu sein? Gehst Du stetig ein paar Schritte nach vorne, nur um dann wieder zurückzulaufen? Denkst Du manchmal, dass Du eigentlich etwas anderes tun oder denken solltest, als das, was Du tust oder denkst? Falls ja, könnte es sein, dass Du einen inneren Kampf austrägst.

Vielleicht kennst Du Situationen, in denen Du das Gefühl hast, gegen Dich selbst zu kämpfen? Möglicherweise schiebst Du selbst manchmal negative Gedanken, Zweifel und Ängste beiseite, willst sie nicht haben oder betäubst sie mit Essen, Alkohol, Serienschauen oder krampfhaft positivem Denken. Das beruhigt für den Moment und gibt einen kurzen Glückskick, hilft Dir jedoch nicht langfristig in einen „gesunden“ Genuss zu kommen.

Warum kämpfen Menschen häufig gegen sich selbst?

Menschen kämpfen gegen sich selbst aus verschiedenen Gründen. Einer der häufigsten Gründe ist der starke innere Druck, perfekt sein zu wollen. Dies kann von sozialen Erwartungen, den eigenen hohen Ansprüchen oder einer Angst vor Ablehnung und Fehlern herrühren.

Hinzu kommen oft Ängste, Selbstzweifel und Unsicherheiten, die uns davon abhalten, uns selbst anzunehmen und unser Leben zu genießen. Dies führt oft zu einem ständigen Kampf gegen uns selbst und unser eigenes Wohlbefinden. Es ist jedoch wichtig zu erkennen, dass es okay ist, nicht perfekt zu sein und dass es möglich ist, sich selbst zu akzeptieren und zu schätzen.

Mein Kampf gegen mich selbst

In meinen Wechseljahren war ich nach außen die entspannte Yogalehrerin, aber innerlich war ich ständig unter Strom. Und dennoch habe ich immer weiter versucht, den Ansprüchen an eine gute Yogalehrerin gerecht zu werden. Mein innerer Antreiber und der ständige Kampf gegen mich selbst hätten mich fast in den Burnout getrieben.

Ich fühlte mich oft überfordert und unzufrieden mit mir selbst. Ich kämpfte nachts gegen die Schlafstörungen, morgens gegen die Müdigkeit gepaart mit Hitzewallungen und tagsüber gegen meine ständige Gereiztheit. Darüber hinaus wollte ich die Anzeichen des Alterns und die Speckrolle an meinem Bauch weghaben.

In meinem Inneren brodelte es und ich wusste oft nicht, wie ich mit all den Gefühlen und dem Stress umgehen sollte. Um mich besser zu fühlen, griff ich oft zu Süßigkeiten oder schaute eine Serie nach der anderen.

Doch anstatt mich besser zu fühlen, fühlte ich mich danach meistens nur noch schlechter. Ich spürte, dass ich am Rande eines Burnouts oder einer Depression stand und wusste nicht, wie ich aus diesem Teufelskreis ausbrechen sollte.

Doch von einem Tag auf den anderen passierte etwas, das auf einen Schlag alles änderte.

Ich brach auf dem Wohnzimmerteppich zusammen und weinte so sehr, dass es meinen Körper heftig und unkontrollierbar schüttelte und ich hatte das Gefühl diese abgrundtiefe Traurigkeit und der Schmerz würden niemals aufhören. Das war ein ganz schlimmer Moment in meinen Wechseljahren und ein Geschenk.

Dort auf dem Teppich liegend, hörte ich eine Stimme, die zuerst leise und zart zu mir sprach und dann immer lauter und massiver; sie traf mich mit voller Wucht.

„Aloka, lass den Kampf los!“

Dieses Erlebnis hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen und bewegte mich zu der Entscheidung, den Kampf gegen die Wechseljahre, die Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, gegen meine Speckröllchen, meine Gesichtsfalten und meine Freudlosigkeit endlich loszulassen.

Ich könnte heute noch jubeln – ganz laut jubeln, denn dieser eine Moment, dieses klitzekleine Momentchen, in dem ich entschloss, den Kampf loszulassen, war der Beginn einer positiven Veränderung. Seitdem kann ich mein Leben wieder genießen.

Ich habe erkannt, dass eine Heldin manchmal ihr Schwert niederlegen muss, um eine Gewinnerin zu sein.

Eine Entscheidung treffen und den Kampf aufgeben

Jetzt fragst Du Dich vielleicht, wie lange Du brauchst, um Deinen inneren Kampf loszulassen. Keine Sorge, es dauert keine Wochen, Monate oder Jahre.

Du brauchst lediglich eine einzige Sekunde, in der Du Dich entscheidest, diesen Kampf loszulassen! Das kann der Beginn einer großen Transformation sein, der Moment, in dem du die Entscheidung triffst, Dein Schwert niederzulegen.

Anstrengung loslassen: nicht dagegen ankämpfen

Wenn etwas in Deinem Leben gerade schwer ist – schau doch mal, ob Du es für einen Moment schwer sein lassen kannst. Der Kampf dagegen, die Kraft, die du aufbringst, damit es sich nicht so anfühlt, ist zusätzlich anstrengend. Wie wäre es, wenn es ok. wäre, dass es sich jetzt gerade schwer anfühlt? Vielleicht kannst Du Dich diesem Gefühl der Schwere sogar für einen Moment zuwenden? Oftmals ist der Kampf gegen die Schwere sogar schwerer als die Schwere selbst!

Noch mehr Anstrengung bringt Dich nicht weiter

Manchmal verfangen wir uns in unseren Konflikten und meinen noch mehr und noch mehr kämpfen zu müssen. Umstände im Außen verkrampft ändern zu müssen. Wir rennen wie gegen Wände. Wieder und wieder. Strengen uns noch mehr an, verausgaben uns noch mehr.

Sich aus einem laufenden Kampf mit sich selbst zu lösen kann schwierig sein. Dinge erzwingen zu wollen, auch. “Auf Biegen und Brechen” funktioniert oft nicht. Du haderst mit Dir, weil Du eine bestimmte Eigenschaft, einen bestimmten vermeintlichen Makel immer noch hast? Und das einfach nicht ändern kannst…

Je mehr Du gegen etwas, auch gegen Dich, kämpfst, desto mehr hältst Du das Problem in Deinem Leben fest.

Also, wie kann man den Kampf gegen die Wechseljahre loslassen und das Leben genießen?

Annehmen der Gefühle

Es ist wichtig, sich selbst anzunehmen und zu akzeptieren, dass der Körper und die Emotionen sich verändern. Besonders die starken Gefühle und Stimmungsschwankungen in den Wechseljahren geben häufig Anlass, in den Kampfmodus zu gehen.

Die meisten von uns haben nicht gelernt mit sogenannten negativen Gefühlen wie Wut, Angst, Traurigkeit in einer gesunden Weise umzugehen. Unsere Strategie ist es häufig, die Gefühle zu unterdrücken (da fängt der Kampf an), sie zu betäuben oder sie dramatisch auszuagieren. Mit gesundem Umgang meine ich, dass wir uns Zeit nehmen, uns die Gefühle bewusst zu machen und sie zu fühlen!

Wie das geht, kannst Du in der Meditation „Alles fühlen“ erleben; Link findest Du am Ende des Artikels.

Sag Ja zu Dir

Den Kampf gegen Dich aufzugeben, bedeutet Ja zu Dir und allem, was gerade ist, zu sagen.

Ja, ich fühle mich gerade unwohl und erschöpft!

Ja, ich habe einige Speckröllchen um den Bauch!

Ja, ich habe Hitzewallungen und das manchmal in ungünstigen Situationen.

Ja, ich fühle mich gerade müde und gerädert, weil ich nachts nicht gut schlafen kann. Alles darf sein und Du lässt es einfach sein und fühlst es.

Wenn Du beharrlich ja zu allen Erfahrungen sagst, geschieht etwas Erstaunliches – und vielleicht hast Du das in Deinem Leben schon mal erfahren: Dein System entspannt sich und Du siehst plötzlich die Lern- und Wachstumschance Deiner schwierigen Situation.

Und bitte verstehe mich nicht falsch, es geht beim Ja-sagen nicht darum, alles hinzunehmen und zu resignieren, sondern im Gegenteil, präsent und wach alles wahrzunehmen und aus einer annehmenden Haltung heraus Lösungen, Linderung zu finden und evtl. Veränderungen einzuleiten.

Gesunde Gewohnheiten aufbauen und pflegen

Es kann auch hilfreich sein, gesunde Gewohnheiten wie regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und eine gesunde Ernährung aufzubauen und zu pflegen. Dies kann helfen, körperliche und emotionale Veränderungen besser zu bewältigen.

Unterstützung suchen (Freunde, Familie, Coach)

Es ist gut in herausfordernden Situationen, Unterstützung zu suchen, sei es durch Freunde, Familie oder einen Therapeuten. Dies kann helfen, die Herausforderungen in den Wechseljahren besser zu bewältigen und sich selbst besser zu verstehen und zu akzeptieren.

Den Kampf gegen das Älterwerden aufgeben

Viele Frauen in den Wechseljahren kämpfen gegen das Älterwerden und die damit einhergehenden Veränderungen, wie zum Beispiel Falten. Dies kann eine Quelle für Stress und Unzufriedenheit sein.

Das ist ja auch kein Wunder, wird uns doch ständig von der Gesellschaft und der Werbung suggeriert, dass es das Nonplusultra sei, ein Leben lang faltenfrei, jugendlich und topfit zu bleiben.

Aber wohin hat uns das gebracht? Fitnesswahn, Essstörungen, Schönheits-OP´s, gephotoshoppte Selfies und ein endloser Kreislauf aus Selbstablehnung und Kampf gegen den eigenen Körper. Es ist jedoch wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Alter ein natürlicher Teil des Lebens ist und dass es okay ist, sich zu verändern.

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Umgang mit Gewichtszunahme

Eine häufige Herausforderung in den Wechseljahren ist die Gewichtszunahme. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass die Veränderungen im Körper und im Stoffwechsel ein normaler Teil dieser Lebensphase sind.

Statt gegen die Gewichtszunahme zu kämpfen, kann es hilfreich sein, einen gesunden Lebensstil aufzubauen, der aus ausreichender Bewegung und einer gesunden Ernährung besteht. Wenn es Bedenken gibt, kann man sich auch an eine Ärztin oder Ernährungsberaterin wenden.

Sich selbst zu akzeptieren und zu lieben, unabhängig von dem Gewicht, kann dabei helfen, nicht ständig gegen seinen Körper und Gewicht anzukämpfen. Denn das stresst und diese selbstablehnende Haltung erzeugt Frust und das wiederum führt häufig zu dem bekannten „Frust-Essen“ und zu Gewichtszunahme.

Diese konkreten Möglichkeiten der Entspannung als Ausgleich zum Kampf gibt es

Yoga als Entspannungsmöglichkeit: Yoga ist eine hervorragende Möglichkeit, um Körper und Geist in den Wechseljahren zu entspannen. Die Kombination aus sanften Dehnungen und tiefer Atmung hilft, Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Es gibt auch spezielle Yoga-Praktiken für Frauen in den Wechseljahren, die auf die Bedürfnisse dieser Lebensphase abgestimmt sind.

Pilates als Entspannungsmöglichkeit: Pilates ist eine weitere Möglichkeit, um den Körper in den Wechseljahren zu stärken und zu entspannen. Es konzentriert sich auf die Verbesserung der Körperhaltung und das Kräftigen der tiefliegenden Muskeln. Pilates kann auch helfen, Stress abzubauen und ein besseres Körperbewusstsein zu entwickeln.

Coaching als Entspannungsmöglichkeit: Ein Coaching kann auch eine große Hilfe sein, um Frauen in den Wechseljahren bei der Bewältigung der emotionalen Herausforderungen zu unterstützen. Ein Coach kann helfen, persönliche Ziele zu definieren und einen Weg zu finden, um sie zu erreichen. Außerdem kann ein Coach helfen, Stress abzubauen, Ängste zu überwinden und ein besseres Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Meditation als Entspannungsmöglichkeit: Meditation ist eine wundervolle Möglichkeit zur Ruhe zu kommen, Dich zu spüren und in einen liebevollen Kontakt zu Dir zu kommen. Unter anderem kann Meditation den Schlaf fördern, das Immunsystem stabilisieren, Verspannungen lösen und den Hormonhaushalt in Schwung bringen.

Dadurch, dass wir in den Körper hineinspüren, bekommen wir eine bessere Körperwahrnehmung und achten mehr auf unsere Bedürfnisse. Außerdem können wir dann auch besser wahrnehmen, ob und wogegen wir gerade kämpfen und bewusst loslassen.

Es gibt ganz unterschiedliche Meditationsformen: freie Meditationen, Meditationen, in denen Du Dich auf Deinen Atem, Deine Körperempfindungen etc. konzentrierst und es gibt geführte Meditationen.

Die folgende geführte Meditation unterstützt Dich darin, Dich und Deine Gefühle zu spüren und anzunehmen, statt gegen sie zu kämpfen:

Es ist wichtig zu erwähnen, dass jede Frau anders auf Entspannungsmethoden reagieren kann. Es kann hilfreich sein, verschiedene Methoden auszuprobieren, um zu sehen, was am besten funktioniert. Das zentrale Thema bei allen Übungen ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und sich um seine eigene körperliche und emotionale Gesundheit zu kümmern.

Fazit

In den Wechseljahren ist es wichtig, sich selbst anzunehmen und das Leben zu genießen, anstatt gegen sich und die Wechseljahrebeschwerden zu kämpfen. Indem man gesunde Gewohnheiten aufbaut, eine bejahende Haltung zu sich einnimmt, Unterstützung sucht und liebevoll zu sich selbst ist, kann man die Herausforderungen in den Wechseljahren besser bewältigen und das Leben in vollen Zügen genießen.

Deine Aloka Wunderwald

Foto: Canva

Alle Aussagen und Empfehlungen in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert und für gesunde Frauen gedacht. Unsere Beiträge bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat und es wird keine Haftung übernommen. Auf jeden Fall solltest Du Dich in deinen Wechseljahren regelmäßig mit deinem Gynäkologen besprechen, gegebenenfalls auch mit Endokrinologen und Heilpraktiker.

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